Herdenschutz

Durch die Ausbreitung des Wolfes sind auf Alp- sowie Frühlings-und Herbstweiden Schutzmassnahmen nötig.

Der Kanton Wallis hat einen praktischen Leitfaden zum Thema Herdenschutz erarbeitet.

Je nach Grösse und Topografie lassen sich gewisse Weiden mit Elektrozäunen schützen. Zur Verstärkung von bestehenden Zäunen hat Agridea ein Zaunmerkblatt als Entscheidungshilfe für die Nutztierhalter erarbeitet.
Seit 2014 können die zusätzlichen Kosten für Schutzzäune durch das Bundesbudget entschädigt werden. Dazu dient dieses Antragsformular. Die Anträge sollen direkt an Agridea geschickt werden.
Gleichzeitig ist auch ein Antrag bei der Kantonalen Dienststelle für Landwirtschaft, Amt für Strukturverbesserungen, Landwirtschaftszentrum, Talstrasse 3, 3930 Visp einzureichen.
Um die Effizienz der Elektrozäunen gewährleisten, gilt es unter anderem folgende Punkte zu beachten:

• Regelmässige Kontrolle der Stromspannung

• wenn nötig Ausmähen von hohem Gras und Gebüsch

• ausreichende Erdung

• Wanderwege im Zaunkonzept berücksichtigen

• Passagen von Wanderwegen mit Durchgängen versehen

Oft können bestehende Zäune relativ einfach mit zusätzlichen Drähten elektrifiziert werden. Es genügt jeweils, wenn oben und unten ein zusätzlicher Draht mit genügend Strom geführt wird.
Zusätzlich zu den Zäunen können vorübergehend Blinklampen für maximal 2 Wochen eingesetzt werden. Besonders gut eignen sich dabei die "Foxlights" mit zufälligem Blinkrhythmus und zwei verschiedenen Farben. Diese können bei Agridea bestellt werden.Als weiteren Zusatz können Fahnenleinen (Fladrys) an den Zäunen befestigt werden.

Moritz Schwery, der Leiter des Landwirtschaftszentrums in Visp ist seitens des Kantons zuständig für den Herdenschutz im Oberwallis. Tel. 027 606 79 05. E-Mail moritz.schwery@admin.vs.ch.
Weitere Informationen zum Thema

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