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Metzger suchen Walliser Tiere

20.05.2019
Einheimisch essen ist beliebt, besonders auch bei den Gästen in unserem Kanton. Klar haben wir zu wenig Produktionskapazität, wenn alle Gastronomiebetriebe im Wallis ausschliesslich einheimische Ware verkaufen würden. Doch bis dahin ist noch ein weiter Weg. Auf diesem Weg starten können wir jedoch ab sofort!
An der Besprechung mit den Oberwalliser Metzgermeistern vom 13. Juni in Gampel bekundeten diese grosses Interesse am Fleisch mit der Marke Wallis. Und das müsste jedem Landwirten, jeder Bäuerin etwas an eigener Energie wert sein. Die Bedingungen für die Lieferung in den Kanal "Fleisch aus dem Wallis" sind die Mitgliedschaft bei der Marke Wallis (ohne Kostenfolge), das Erfüllen der QM Schweizer Fleisch-Richtlinien. Das heisst die Grundanforderungen von IP Suisse oder die Richtlinien von QM Schweizer Fleisch vom Schweizer Bauernverband erfüllen. Beim Biolabel sind diese Richtlinien bereits integrierter Bestandteil. Die BVO gibt gerne Auskunft. Die QM-Kontrolle wird mit der ÖLN-Kontrolle koordiniert.
Die Tiere müssen im Wallis geboren, gehalten und geschlachtet sein damit sie mit dem Herkunftslabel Marke Wallis ausgezeichnet werden können.

Die Bauern müssen stolz auf ihre Produkte sein und diesen Stolz mit anderen teilen wollen, sei es mit dem einheimischen Metzger, dem einheimischen Konsumenten oder mit den Gästen des Wallis.
Um zu den Gewinnern zu gehören, müssen alle Beteiligten einen Schritt auf einander zugehen. Die Metzger haben sich dafür bereit erklärt. Nun liegt es an den Bauern, das Gleiche zu tun. Schritt für Schritt auf einander zugehen um schlussendlich als Gewinner dazustehen.
Die Gäste wird es freuen, wenn Sie auf der Speisekarte oder im Metzgerladen Produkte aus dem Wallis finden. Die Bauern freut's, wenn sie die Tiere in der Region verkaufen können und erst noch von einem Zusatzbatzen profitieren können. Die Tiere sind dankbar, wenn sie ihren letzten Gang ohne Stress, über kurze Strecken und mit vertrauten Leuten tun können.

Viele gute Gründe also, die Sache an die Hand zu nehmen und mit dabei zu sein. Auf der Webseite der BVO finden Sie weitere Angaben zur Marke Wallis sowie die Anmeldeformulare für ihre Schlachttiere, welche anschliessend zu Händen der Metzger gelistet und eingeteilt werden. Melden Sie Ihre Tiere mit dem Formular unter Fleisch aus dem Wallis bei der Bauernvereinigung Oberwallis an. Die BVO übermittelt die Angebote an die Metzger. Die Metzger melden sich dann direkt beim Tierhalter. Für Fragen stehen wir unter der Nummer 027 945 15 71 zur Verfügung.
 

Registrationspflicht ab 2020

17.03.2019
Ab 1. Januar 2020 gilt die Meldepflicht bei der Tierverkehrsdatenbank (TVD). Mehr dazu erfahren Sie im nachstehenden Merkblatt.
 

Kleine Ohrmarken wieder erhältlich

Tierhalter kritisierten, dass die Ohrmarken für Kleinwiederkäuer zu gross seien.

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08.06.2018
Seit Februar dieses Jahres liefert die Firma Allflex die Ohrmarken für die Schweizer Nutztiere. Die Schaf- und Ziegenbranche bemängelte, dass die Ohrmarken zu gross seien, wie die Identitas AG schreibt. Im Auftrag des BLW und des BLV hat Allflex nun reagiert und wird ab 1. Juni kleinere Ohrmarken ausliefern.
Kleinere Ohrmarken für Schafe und Ziegen ab 1. Juni 2018:
Die Beschaffung der Ohrmarken muss vom Bund mindestens alle fünf Jahre öffentlich ausgeschrieben werden. Dabei kann es zu einem Wechsel des Lieferanten kommen. Per 18. Februar 2018 wechselte der Lieferant für alle Ohrmarkentypen von Caisley International GmbH zu Allflex Europe S.A.S. Die zurzeit ausgelieferten neuen Ohrmarken weisen leider einen (zu) grossen und (zu) schweren „Lochteil“ auf. Ab ca. Ende Mai 2018 werden wieder kleinere, für die Ziegen besser geeignete Ohrmarken durch Identitas ausgeliefert.

 

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