Bündner Strahlenziege

Die Bündner Strahlenziege hat ihren Ursprung im Kanton Graubünden. Sie ist eine sehr widerstandsfähige und temperamentvolle und anspruchslose Gebirgsziege, die heute auch im Mittelland vermehrt gezüchtet wird. Ihre Milchleistung ist mit weniger als 600 Kilogramm zwar bescheiden, wird aber auch unter härtesten Umweltbedingungen erbracht. Am schweizerischen Gesamtbestand hat die Bündner Strahlenziege einen Anteil von fünf Prozent.
Ihren Namen verdankt sie den längs der Augen und Ohrenränder verlaufenden weißen Streifen, den sogenannten Strahlen. Die Lippen, die Rückseite der Oberschenkel, der Bauch sowie die Stiefelung sind ebenfalls weiß.
Die Bündner Strahlenziege wird als robust und gut berggängig bezeichnet. Die Ziege wurde bereits im 19. Jahrhundert beschrieben und seither gezüchtet. Für die Landschaftspflege in Bergregionen, ist die Bündner Strahlenziege gut geeignet.
Die Bündner Strahlenziege gehört zu den gefährdeten Rassen. 

Rassenstandard
Die Widerristhöhe beim Bock beträgt ca. 85 cm, bei der Ziege ca. 75 cm. Der Bock wiegt minimal 75 kg, die Ziege 55 kg. Die Haut ist fein, die Haare sind kurz. Die Bündner Strahlenziege ist gehörnt oder hornlos. Die Farbe ist schwarz, weisse Abzeichen an Kopf, Gliedmassen und Schwanz, dunkle Bauchdecke.
Die Milchleistung beträgt weniger als 600 kg, mit einem Fettanteil von 3.4% und einem Eiweissanteil von 3%. Die Laktationsdauer beträgt rund 220 Tage. Die Bündner Strahlenziege ist nach ca. 5 Monaten geschlechtsreif. Sie wirft ein bis 2 Junge. Die Tragzeit liegt bei rund 5 Monaten. 
Rassenunreinheiten
Farbe: Rot- und Graustich; Weisse Flecken grösser als ein Fünffrankenstück. Helle Baudecke, lange Schenkelhaare.
Rassenunreinheiten werden bei den Böcken strenger beurteilt als bei den Ziegen.

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