Bündner Strahlenziege

Die Bündner Strahlenziege hat ihren Ursprung im Kanton Graubünden. Sie ist eine sehr widerstandsfähige und temperamentvolle und anspruchslose Gebirgsziege, die heute auch im Mittelland vermehrt gezüchtet wird. Ihre Milchleistung ist mit weniger als 600 Kilogramm zwar bescheiden, wird aber auch unter härtesten Umweltbedingungen erbracht. Am schweizerischen Gesamtbestand hat die Bündner Strahlenziege einen Anteil von fünf Prozent.
Ihren Namen verdankt sie den längs der Augen und Ohrenränder verlaufenden weißen Streifen, den sogenannten Strahlen. Die Lippen, die Rückseite der Oberschenkel, der Bauch sowie die Stiefelung sind ebenfalls weiß.
Die Bündner Strahlenziege wird als robust und gut berggängig bezeichnet. Die Ziege wurde bereits im 19. Jahrhundert beschrieben und seither gezüchtet. Für die Landschaftspflege in Bergregionen, ist die Bündner Strahlenziege gut geeignet.
Die Bündner Strahlenziege gehört zu den gefährdeten Rassen. 

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